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Radiologie


Herzlich Willkommen in der radiologischen Praxis des MVZ Inn med in Oberaudorf.

Unsere moderne Praxis, ausgestattet mit Geräten der letzten Generation, bietet  Ihnen ein breites Spektrum an Untersuchungen ambulanter Diagnostik.

Ein freundliches und engagiertes Team aus Ärzten und Assistentinnen steht Ihnen zur Verfügung.

Wir sind bestrebt, Ihnen, durch unser Fachwissen und Kompetenz, eine höchstmögliche Diagnosesicherheit zu bieten und damit unsere klinischen Kollegen bei Ihrer Behandlung zu unterstützen.

Das Erkennen der Ursachen Ihrer Beschwerden ist uns ein sehr wichtiges Anliegen.

Zu einer genauen Diagnostik stehen uns in der Radiologie unterschiedliche Modalitäten zur Verfügung.

Die Röntgendiagnostik nutzt die Tatsache, dass Röntgenstrahlen unterschiedlich stark im menschlichen Gewebe absorbiert werden um diese Unterschiede in Form unterschiedlicher Helligkeit abzubilden.

So können z.B. Knochen beurteilt werden und eventuelle Knochenbrüche ausgeschlossen oder bestätigt werden.

In der Durchleuchtung kann durch eine kontinuierliche Anwendung von Röntgenstrahlen eine dynamische Betrachtung der Vorgänge im menschlichen Körper dargestellt werden (z.B. Schluckakt, Herzbewegungen, Passage von Kontrastmittel im Darm usw…)

In der Computertomographie wird mit Hilfe der Röntgenstrahlen und eines entsprechenden Algorithmus  der menschliche Körper oder Teile  davon schichtweise dargestellt. Veränderungen einzelner Organe  können dadurch sichtbar gemacht werden.

Die Magnetresonanztomographie ist einer der jüngsten und modernsten Methoden der Bildgebung, mit deren Hilfe ohne Röntgenstrahlen Schnittbilder des menschlichen Körpers in allen drei Ebenen angefertigt werden können. Es können  insbesondere Weichteilstrukturen besser differenziert werden,  kleinste Schlaganfälle  oder  Geschwülste entdeckt werden. Die MRT bedient sich eines starken elektromagnetischen Hochfrequenzfeldes. Bis heute sind keine Schädigungen durch die hohe Magentflußdichte bekannt.

Der Ultraschall ( Sonographie oder Echographie) verwendet Ultraschallwellen zur Bildgebung. Es ist einer der am häufigsten bildgebende Verfahren, da ohne Nebenwirkungen und ohne Verwendung von Strahlung.

Das Fachgebiet Radiologie steht im Zentrum medizinischer Disziplinen und hat eine bedeutende Rolle in der Therapieentscheidung und in der Verlaufsbeobachtung von Behandlungen.

Die rasante technologische Entwicklung  der letzten Jahre war für die Entwicklung neuer Geräte in der Radiologie maßgebend. Mit Hilfe von Geräten der neuen Generation konnte eine deutliche Steigerung  der Qualität in der Bildgebung erzielt werden, was zu einer entscheidenden Verbesserung der Diagnostik führte.

 

Kernspintomographie

Vereinfacht werden mit Hilfe eines starken  Magnetfeldes Schnittbilder des menschlichen Körpers oder einzelner Körperregionen  in mindestens zwei Ebenen angefertigt.

Mehrere Metalle, welche vor allem früher in der Medizin eingesetzt wurden und sich im menschlichen Körper befinden, stellen eine Kontraindikation zur Durchführung einer Kernspintomographie (metallische Herzklappen, Operations-Clips, Metallsplitter).. dar. Diverse Implantate können durch das starke Magnetfeld gestört werden und sind für eine Untersuchung nicht geeignet (Herzschrittmacher, einige Cochlea Implantate, diverse Herzklappen…)

 

Zur besseren Differenzierung des Krankheitsbildes oder zum Ausschluss einer Erkrankung kann unter Umständen die Applikation von Kontrastmittel benötigt werden, um den Gewebekontrast zu steigern und somit die Diagnose zu sichern.  Das Kontrastmittel ist eine paramagnetische Substanz, welche  in Abhängigkeit des Gewichtes durch eine Kanüle in die Armvene injiziert wird.

Die Untersuchung dauert in der Regel zwischen 15 und max. 45 Minuten je nach Fragestellung.

Unser Gerät (Firma Siemens Aera 1,5Tesla) bietet durch seine ca. 70 cm messende Röhrenweite  eine komfortable Größe. Die während der Untersuchung entstehenden Geräusche können leider nicht vermieden werden. Deshalb wird während der Untersuchung der Ohrenschutz durch Kopfhörer gewährleistet. Zur Entspannung bieten wird Musik an.

Bei Platzangst können wir durch die Gabe eines leichten angstlösenden Medikamentes vor der Untersuchung Abhilfe schaffen. Bitte melden Sie diese bei der Terminvergabe  entsprechend und kommen Sie  in Begleitung da Sie nach der Untersuchung kein Auto lenken dürfen.

 

Computertomographie

Die Computertomographie bedient sich der Röntgenstrahlung. Um den liegenden Körper rotiert eine Röntgenröhre. Durch das Durchdringen der Strahlung in den Körper wird diese geschwächt und mit Hilfe der Detektoren, welche die Schwächung messen und eines Algorithmus wird diese in Bilder umgesetzt.

Zur besseren Differenzierung  unterschiedlicher Gewebearten wird in den meisten Untersuchungen Kontrastmittel appliziert, welches hochkonzentriertes Jod beinhaltet. Aus diesem Grund ist eine Überfunktion der Schilddrüse, welche durch das Jodhaltige Kontrastmittel verstärkt werden würde, eine Kontraindikation zur Kontrastmittelgabe. Nichtdestotrotz kann mit entsprechender medikamentöser Vorbereitung auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion in Ausnahmefällen und wenn nötig KM appliziert werden. Auch die eingeschränkte Nierenfunktion stellt eine Kontraindikation zur Kontrastmittelgabe  dar.

Metforminhaltige Medikamente sollten bei einer eingeschränkten Nierenfunktion 48h davor und 48h nach der Untersuchung abgesetzt werden.

Die Untersuchung an sich dauert  5 bis höchstens 15 Minuten. Es kann sein, dass sie im Vorfeld orales Kontrastmittel (Mannitol) über eine längere Zeit (30 bis 45 Minuten)  zu sich nehmen müssen und deshalb vor dem Termin in der Praxis anwesend sein.