Home » Radiologie » Leistungen » Kernspintomographie (MRT)

Kernspintomographie (MRT)


Was ist eine Kernspintomographie?

Bei der Kernspintomographie oder Magnetresonanztomographie (MRT) werden Schnittbilder des Körpers erzeugt, so sind die Strukturen des Gehirns, der Wirbelsäule, der Gelenke, der inneren Organe besonders detailgenau erkennbar. Es wird keine Röntgenstrahlung dabei eingesetzt.

Der Patient wird in eine große Metallröhre geschoben, die ein sehr starkes Magnetfeld erzeugt, dieses regt die Kerne der Wasserstoffatome im Körper an. Hierduch werden Signale ausgesendet, die dann wieder gemessen und in ein Schnittbild umgerechnet werden.

Wie läuft eine Kernspintomographie bei uns ab?

Sie werden aus dem Wartezimmer aufgerufen und zuerst noch einmal befragt, ob Sie metallische Gegenstände im oder am Körper haben (z. B. Herzschrittmacher, Insulinpumpen, metallische Herzklappen, Operations-Clips, Metallsplitter, Spirale).

Sie gehen in die Umkleidekabine, legen einen Teil der Kleidung und alle metallischen Gegenstände ab, insbesondere Brille, Uhr, Geld, Scheckkarte, Schlüssel oder Hörgerät. Dann werden Sie in den großen, hellen Untersuchungsraum geführt und legen sich auf den Untersuchungstisch.

Abhängig von der Fragestellung kann es sein, daß Ihre Armvene punktiert wird, um später Kontrastmittel geben zu können.

Die Liege wird in den Untersuchungstunnel hineingefahren, dieser ist nach beiden Seiten hin offen, innen beleuchtet und gut gelüftet. Es besteht jederzeit Sprechkontakt zum Praxisteam am Gerät, zusätzlich bekommen Sie noch einen Klingelknopf in die Hand, mit dem Sie sich bemerkbar machen können.

Unser Kernspintomographie-Gerät hat eine besonders große Öffnung und ist mit 145 cm Länge besonders kurz, sodaß bei vielen Untersuchungen sogar der Kopf außerhalb des Untersuchungstunnels bleiben kann. Aber auch wenn Sie mit dem Kopf im Gerät liegen, bietet der große Innendurchmesser von 70cm deutlich mehr Komfort und Raumgefühl, Sie können ruhig und entspannt liegen. Das ist wichtig, weil die Aufnahmen durch Bewegung unscharf und sogar nicht beurteilbar werden können.

Während der Untersuchung sendet das Gerät laute Klopfgeräusche aus, die technisch bedingt sind und sich nicht vermeiden lassen. Sie bekommen deshalb einen Kopfhörer aufgesetzt, über den Sie ihre Wunschmusik hören können.

Sollten Sie unter Platzangst leiden, teilen Sie uns diese bitte bei der Terminvergabe mit. Sie können dann ein schnell wirkendes Beruhigungsmedikament vor der Untersuchung bekommen, so daß Sie die Kernspintomographie entspannt durchführen lassen können. Allerdings dürfen Sie danach für 24 Stunden nicht selber ein Fahrzeug steuern, deshalb sollten Sie eine Begleitperson mitnehmen.

Wie Sie uns vorab schon unterstützen können:

Bitte teilen Sie uns vor der Untersuchung unbedingt mit, wenn Sie

einen Herzschrittmacher oder Defibrillator implantiert bekommen haben
größere Metallsplitter (z.B. Granatsplitter) im Körper haben
Implantate wie Schmerzmittelpumpen, Insulinpumpen, Ohrimplantate im Körper haben
ein geplatztes Blutgefäß mittels Clip vor 1995 operiert bekommen haben (Aneurysmaclipping).

Eine kernspintomographie Untersuchung kann zu Ihrer Sicherheit dann nicht durchgeführt werden.

Vorsicht ist auch geboten bei

Schwangerschaft
Intrauterinspirale (nachher kontrollieren lassen)
Tätowierungen
(metallischer) Schminke, Lidschatten
Zahnspangen.

Wenn Sie schon Voraufnahmen und Vorbefunde haben, bringen Sie diese doch bitte zum Vergleich mit.