Home » Strahlentherapie

Strahlentherapie


Herzlich Willkommen in der Abteilung für Strahlentherapie des MVZ InnMed Oberaudorf

IMG_0029_web3

Die Strahlentherapie ist eine tragende Säule neben Operation und medikamentöser Therapie bei der Behandlung bösartiger Erkrankungen. Häufig werden alle drei Therapieformen eingesetzt, was multimodale Therapie genannt wird. Auch einige gutartige Erkrankungen können von einer Bestrahlung günstig beeinflusst werden. Mit einem Linearbeschleuniger werden ionisierende Strahlen erzeugt die in Form von Photonen oder Elektronen zur Anwendung kommen.

Wir bieten alle modernen Bestrahlungsmethoden einschließlich der intensitätsmodulierenden Radiotherapie (IMRT) an. Dies ermöglicht die Durchführung einer optimalen und schonenden Behandlung entsprechend nationaler und internationaler Leitlinien.

Eine persönliche und an die Belange des Patienten/in angepasste Vorgehensweise ist uns eine Selbstverständlichkeit. Durch die enge Kooperation mit den Tumorzentren der beiden Universitäten in München sowie der Region, kommen die besten und neusten Therapieansätze zum Einsatz, mit dem Ziel einer erfolgreichen Behandlung von allen Tumorentitäten.

Die Abteilung verfügt über einen modernen Linearbeschleuniger und einem Computertomographen der Firma Siemens. Grundsätzlich können alle soliden Tumore, Sarkome und Lymphome sowie gutartige Erkrankungen wie z.B. Tennisellbogen oder Fersensporn bestrahlt werden.

Unsere Leistungen werden von den Kassen ob Sie gesetzlich- oder Privat versichert sind im vollen Umfang übernommen.

Die Strahlentherapie erfolgt in Kooperation mit der Klinik Bad Trissl somit haben unsere Patientinnen und Patienten die Möglichkeit der Wahl zwischen einer ambulanten oder stationären Behandlung.
Alle Patienten werden bei uns von einem kompetenten Team, bestehend aus Ärztinnen und Ärzten, medizinisch technischen Assistentinnen und Assistenten sowie Medizinphysikerinnen und Medizinphysikern, immer kompetent, freundlich und individuell behandelt.
Unsere hellen, freundlich und geschmackvoll gestalteten Räumlichkeiten bereiten eine Atmosphäre des Vertrauens und Wohlfühlens, sodass Ihre Genesung weiter unterstützt wird.

Unsere Ziele:
Interdisziplinär die bestmögliche Versorgung von Patienten, die eine radioonkologische – strahlentherapeutische Behandlung benötigen, zu gewährleisten.
Die Durchführung einer optimalen und schonenden Behandlung entsprechend nationaler und internationaler Leitlinien, abgestimmt auf Ihre Erkrankung und angepasst an ihre individuelle Lebenssituation.
Ihnen eine menschliche, persönliche Betreuung vor, während und nach der Behandlung zu bieten, jederzeit für Ihre Fragen und Wünsche offen zu sein.
Ihre Behandlungszeit bei uns so zu gestalten, dass sie für Sie möglichst wenig belastend ist und Ihre Lebensqualität verbessert.

Behandlungskonzepte

Die interdisziplinären Behandlungskonzepte werden grundsätzlich mit den Kollegen anderer Fachbereiche z.B. im Rahmen von Tumorkonferenzen festgelegt.

Kurative Behandlungen bei bösartigen Erkrankungen

  • Hauttumore
  • Hirneigene Tumore
  • Kopf-Halstumore
  • Brustkrebs
  • Lungentumore
  • Tumore des Magen-Darmtraktes (Speiseröhrenkarzinom, Magenkarzinom, Enddarmtumore, Analkarzinom,
  • Pankreaskarzinom, Leberkarzinom)
  • Prostatakarzinom
  • Gynäkologische Tumore
  • Lymphome
  • Sarkome

Adjuvante Therapie:

Wurde der Tumor durch die Operation komplett und mit ausreichenden Sicherheitsabständen entfernt, wird eine zusätzliche Strahlentherapie angeschlossen, um das Risiko für erneutes Tumorwachstum zu reduzieren. Ein Beispiel hierfür ist die adjuvante Strahlentherapie nach brusterhaltender Operation bei Brustkrebs der Frau (Mammakarzinom).

Neoadjuvante Therapie:

Wenn ein Tumorwachstum bereits fortgeschritten ist, setzt man zunächst eine Strahlentherapie (oft kombiniert mit Chemotherapie) ein, um eine gewisse Verkleinerung zu erzielen. Das schafft bessere Ausgangsbedingungen mit größerem Erfolg für die dann anschließende Operation. Häufig angewendet wird dieses Verfahren bei der Krebserkrankung des Enddarmes (Rektumkarzinom).

Primäre (Definitive)Therapie:

Darunter versteht man den alleinigen Einsatz der Strahlentherapie unter Erhaltung des tumortragenden Organs. Das beste Beispiel hierfür ist der Prostatakrebs, der erfolgreich allein mit Strahlen (oder kombiniert mit einer medikamentösen Therapie) behandelt wird.
Weitere Beispiele für organerhaltende Strahlentherapie bei Krebserkrankungen sind der Speisenröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom), der Krebs des Darmausgangs (Analkarzinom), der Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) oder auch der Harnblasen-Krebs (Urothelkarzinom).
Alle obengenannten Therapieformen sind darauf ausgerichtet, eine Tumorerkrankung zu heilen: es sind kurative Konzepte.

Strahlentherapie bei gutartigen Erkrankungen

Gelenkverschleiß (Arthrose), Fersensporn oder auch der Tennisarm sind Beispiele für sehr schmerzhafte, aber gutartige Erkrankungen, die mittels Bestrahlung erfolgreich behandelt werden können, wenn andere medizinische Maßnahmen (z.B. Ruhigstellen, entzündungshemmende Medikamente, Eistherapie o.a.) versagt haben. Dabei wird zum Beispiel beim Fersensporn die betroffene Fersenregion in mehreren Sitzungen von wenigen Minuten Dauer behandelt. Die Behandlungen sind völlig schmerzfrei. Wie bei jeder Röntgenaufnahme besteht auch bei dieser sehr niedrig dosierten Bestrahlung ein – zwar äußerst geringes – Restrisiko einer Tumorentstehung.

Strahlentherapie zur Beseitigung von Schmerzen oder anderer metastasenbedingter Komplikationen

Im Verlauf einer bösartigen Erkrankung können Metastasen entstehen, die Schmerzen verursachen oder einen Knochen instabil machen können, die wichtiges Gewebe wie Hirn, Rückenmark oder Nerven unter schädlichen Druck setzen oder erforderliche Hohlorgane abdrücken können. In all diesen Situationen wendet man Strahlen zur Linderung von Symptomen an, man spricht von palliativer Strahlentherapie. Sie dient zur Aufrechterhaltung einer guten Lebensqualität im Verlauf der Erkrankung.
Gerade in dieser Situation ist die Klinik Bad Trissl in allernächster Nähe von großem Vorteil: unter stationären Bedingungen läßt sich eine palliative Bestrahlung für den Patienten oft sehr viel angenehmer gestalten.

Zusätzliche Leistungen:

  • Hypofraktionierte Strahlentherapie
  • Radiochemotherapie oder Radio-Immunotherapie (ambulant oder stationär)
  • Hochpräzisionsbestrahlung
  • Komplementär Medizinische Versorgung (In Kooperation)
  • Radiotherapie in Kombination mit Tiefenhyperthermie (In Kooperation)
  • Behandlung älterer Tumorpatienten
  • Vorstellung in Tumorkonferenzen
  • Erstellung einer Zweitmeinung
  • Möglichkeit der spezifischen Tumornachsorge (In Kooperation mit Fachkollegen)
  • Einleitung einer Anschlussheilbehandlung